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Harry Houdini

Aus Zauber-Lexikon
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Harry Houdini

Harry Houdini (* 24. März 1874 als Erich Weis, (eigentlich Erik Weisz); † 31. Oktober 1926) war ein US-amerikanischer Entfesselungs- und Zauberkünstler österreichisch-ungarischer Herkunft.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Die aus Budapest stammende Familie Weiss wanderte 1876 in die USA aus, zunächst der Vater, Samuel, zwei Jahre später die Ehefrau mit ihren fünf Kindern. Sie lassen sich anfangs in Appelton, Wisconsin nieder. In einem Wanderzirkus sah der junge Harry – so wurde er bereits in der Schule von seinen Mitschülern genannt – einen Akrobaten, der mit seiner Körperbeherrschung beeindruckt. Harry versuchte dessen Geschicklichkeit nachzuahmen.
Als der Vater seinen Job verliert, müssen alle Familienmitglieder zum Lebensunterhalt beitragen. Die Familie zieht mehrfach um. Harry verkauft unter anderem Zeitungen.
Mit 12 Jahren lernt Harry von seinem älteren Bruder Theo einige Zauberkunststücke. Das Interesse an dieser Kunst ist geweckt.
1888 zieht die Familie Weiss nach New York. Harry tritt immer häufiger als Zauberkünstler auf. Hier liest er die Memoiren des französischen Zauberkünstlers Jean Eugène Robert-Houdin, was ihn dazu führt, nun hauptberuflich Zauberkünstler zu werden. Als Verehrung zu Robert-Houdin nimmt er den Künstlernamen "Houdini" an.
1893 heiratet er die deutschstämmige Wilhelmina Beatrice Rahner, die allgemein als "Bess" bezeichnet wird und nun seine Partnerin auch auf der Bühne wird. Ihre Erfolge sind jedoch bescheiden.
1899 lernt er den Theater-Agenten Martin Beck kennen, der ihn ermutigt, mehr Sensationskunststücke zu zeigen als Zaubertricks, die auch von anderen gezeigt werden. Durch Beck wird schließlich Harry Houdini zu dem "Ausbrecherkönig", der weltberühmt wurde.

Nach seinen Tode wurden noch mehrere Jahre lang im zu Ehren Festbanketts abgehalten. So auch am 23. November 1946. In der Gala-Veranstaltungen traten dazu u. a. auf: Burling Hull, Monk Watson, Dr. Zinbad und Karrell Fox auf.[1]

Von 1906 bis 1908 gab Harry Houdini das Zauberperiodikum Conjurers’ Monthly Magazine heraus.

Auszeichnungen

Literatur über Harry Houdini

Nachweise

  1. Linking Ring, 26. Jahrgang, Nr. 11, 1947, Seite 22 ff.