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	<title>Zauber-Pedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.zauber-pedia.de/index.php?title=Kippbilder&amp;diff=90544</id>
		<title>Kippbilder</title>
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		<updated>2023-11-27T08:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: Die Seite wurde neu angelegt: „ == Beschreiben == Kippbilder (oder Kippfiguren) bezeichnen eine Form der Optischen Täuschung, die auch in der Zauberkunst zum Einsatz kommt. Es handelt dabei…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Beschreiben ==&lt;br /&gt;
Kippbilder (oder Kippfiguren) bezeichnen eine Form der Optischen Täuschung, die auch in der Zauberkunst zum Einsatz kommt. Es handelt dabei um zwei- oder dreidimensionale Gebilde, die mehrere (in der Regel zwei) völlig verschiedene Interpretationen zulassen. Ein bekanntes Beispiel ist die Kaninchen-Ente (Hase-Ente-Illusion). Zu einem gegebenen Zeitpunkt ist jedoch immer nur eine einzige Interpretation möglich. Die alternative Interpretation wird als plötzliches Umspringen (Kippen) des Bildes wahrgenommen. Man spricht deshalb auch von Bistabiler Perzeption. Ein bekanntes Beispiel für dreidimensionale Bistabile Perzeption ist die Spinning Dancer Illusion (Spinning Ballerina Illusion, Silhouette Illusion).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Kippfigur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Hohlfeld|Hohlfeld, Reinhard]]: &#039;&#039;Kippbilder und Bistabile Perzeption – Eindeutigkeit bevorzugt!&#039;&#039; in: [[Magische Welt]],72. Jahrgang, 2023, Heft 6, Seite 238 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Worterklärungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
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		<updated>2023-11-09T09:57:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Visuelle Nacheffekte bilden die Grundlage verschiedener optischer Täuschungen, von denen einige in der Zauberkunst zum Einsatz kommen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreiben ==&lt;br /&gt;
Visuelle Nacheffekte entstehen nach intensiver Betrachtung bestimmter statischer oder bewegter Bilder oder Szenen.  Sie beruhen auf Adaptation, einer fundamentalen Eigenschaft des Nervensystems. Solche Nacheffekte bilden die Grundlage verblüffender optischer Täuschungen, wie zum Beispiel der nach Joseph Antoine Ferdinand Plateau (1801-1883) benannten Spiralscheibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Antoine_Ferdinand_Plateau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Hohlfeld|Hohlfeld, Reinhard]]: &#039;Spiralscheibe, visuelle Nacheffekte und Adaptation&#039;&#039; in: [[Magische Welt]],72. Jahrgang, 2023, Heft 5, Seite 176 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Worterklärungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.zauber-pedia.de/index.php?title=Libet-Experiment&amp;diff=90367</id>
		<title>Libet-Experiment</title>
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		<updated>2023-11-09T09:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Libet-Experiment&#039;&#039;&#039; bezieht sich auf einen neurologischen Ablauf, der oftmals in der Zauberkunst zum Tragen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreiben ==&lt;br /&gt;
Das nach dem US-amerikanischen Psychologen [https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Libet Benjamin Libet] (1916-2007) benannte Libet-Experiment war ein Versuch, den zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Beginn einer motorischen Aktion (z.B. einer Handbewegung) und dem bewussten Erleben der neuronalen Initiierung der Bewegung zu bestimmen. Das Ergebnis legte nahe, dass das bewusste Erleben einer Bewegung deren neuronaler „Anbahnung“ zeitlich hinterherhinkt. Das Experiment wird daher oft mit der Frage nach der Existenz des „Freien Willens“ in Zusammenhang gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Relevanz für die Zauberkunst besteht darin, dass z. B. bei der [[Forcieren|Classic Force]] dem Zuschauer die Aktion des Ergreifens der forcierten Karte erst dann ins Bewusstsein tritt, wenn sein Gehirn den Bewegungsablauf bereits unterbewusst eingeleitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Libet-Experiment Beschreibung in der Wikipedia] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Hohlfeld|Hohlfeld, Reinhard]]: &#039;&#039;Classic Force: Willensfreiheit und Libet-Experiment&#039;&#039; in: [[Magische Welt]],72. Jahrgang, 2023, Heft 1, Seite 28 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Worterklärungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
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		<updated>2023-11-09T09:36:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: Die Seite wurde neu angelegt: „ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visuelle Nacheffekte bilden die Grundlage verschiedener optischer Täuschungen, von denen einige in der Zauberkunst zum Einsatz kommen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;   == Beschreiben…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Visuelle Nacheffekte bilden die Grundlage verschiedener optischer Täuschungen, von denen einige in der Zauberkunst zum Einsatz kommen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreiben ==&lt;br /&gt;
Visuelle Nacheffekte entstehen nach intensiver Betrachtung bestimmter statischer oder bewegter Bilder oder Szenen.  Sie beruhen auf Adaptation, einer fundamentalen Eigenschaft des Nervensystems. Solche Nacheffekte bilden die Grundlage verblüffender optischer Täuschungen, wie zum Beispiel der nach Joseph Antoine Ferdinand Plateau benannten Spiralscheibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph¬_Antoine_Ferdinand_Plateau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Hohlfeld|Hohlfeld, Reinhard]]: &#039;Spiralscheibe, visuelle Nacheffekte und Adaptation&#039;&#039; in: [[Magische Welt]],72. Jahrgang, 2023, Heft 5, Seite 176 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Worterklärungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.zauber-pedia.de/index.php?title=Objektpermanenz&amp;diff=90360</id>
		<title>Objektpermanenz</title>
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		<updated>2023-11-08T10:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Objektpermanenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein grundlegendes Prinzip der Zauberkunst.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreiben ==&lt;br /&gt;
Objektpermanenz (oder: Objektpersistenz) bezeichnet die stillschweigende Annahme, dass Objekte auch dann weiterhin existieren, wenn sie vorübergehend unserer unmittelbaren Wahrnehmung entzogen sind. Grundeffekte der Zauberkunst, wie z.B. das Verschwinden oder Verwandeln von Objekten, beruhen auf einem vermeintlichen Bruch dieses Prinzips. Bei einigen Zauberkunststücken, wie z.B. Werrys Kugel-Wunder, beruht der Effekt auf der (irrtümlichen) Annahme einer Objektpermanenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [Objektpermanenz – Wikipedia] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Hohlfeld|Hohlfeld, Reinhard]]: &#039;&#039;Objektpermanenz in der Zauberkunst&#039;&#039; in: [[Magische Welt]],72. Jahrgang, 2023, Heft 4, Seite 154 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Worterklärungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.zauber-pedia.de/index.php?title=Duale_Realit%C3%A4t&amp;diff=86860</id>
		<title>Duale Realität</title>
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		<updated>2022-07-05T05:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Doppelte Realität&#039;&#039;&#039; (Dual Reality) bezeichnet ein Prinzip in der Zauberkunst, das vielfältig zu Anwendung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Viele Zauberkunststücke beinhalten Interaktionen zwischen dem Zauberer und einem oder mehreren ausgewählten Mitgliedern des Publikums. Dabei wird implizit davon ausgegangen, dass der/die ausgewählte(n) Zuschauer dieselbe Abfolge von Ereignissen erlebt wie der Rest des Publikums. Doch diese Annahme ist oft falsch. Daher nutzen Zauberkünstler oft die Diskrepanz zwischen dem Verständnis eines Ereignisses durch verschiedene Personen aus, die als Prinzip der &#039;&#039;doppelten Realität&#039;&#039; bekannt ist. So kann der Zauberkünstler z. B. durch ein Kunststück dafür sorgen, dass der Mitspieler ein anderes Ereignis erlebt als der Rest des Publikums, während er durch sprachliche Feinheiten beide Parteien davon überzeugt, dass sie dasselbe Ereignis erlebt haben. Das Konzept der doppelten Realität ist ein äußerst wirkungsvolles Prinzip in der Zauberkunst. Das Prinzip der Dualen oder Multiplen Realität findet nicht nur in der Mentalmagie Anwendung, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Zauberkunst, so zum Beispiel bei dem Kunststück „Paperballs over the head“, einem Klassiker aus dem Repertoire von [[Tony Slydini]]. Hierbei teilt das gesamte Publikum die Realitätsebene des Zauberkünstlers, mit Ausnahme des ausgewählten Zuschauers, der als einziger getäuscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Kunststücke, das auf dem Prinzip der „Dualen Realität“ beruht, wurde sehr wahrscheinlich um 1970 von [[Tony Binarelli]] vorgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Linking Ring]], 95. Jahrgang, Heft 12, Dezember 2015, Seite 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Konzept der doppelten Realität im Mentalismus ist eine der stärksten Waffen in unserem Gebiet. Ob es nun darum geht, im Vorfeld einer Show etwas zu arrangieren, das später enthüllt werden soll oder ob wir mit einem eingeweihten Zuschauer, der aus der Situation heraus zu dem wird („Instant Stooge“), arbeiten, es sind verblüffende Wunder für uns möglich. Ich habe festgestellt, dass dies besonders auf Medienauftritte zutrifft. Die Zuhörer oder Zuschauer zu Hause haben keine Ahnung, was vor der Ausstrahlung zwischen Ihnen und dem Moderator passiert ist. Die Karte, die Information, das Wort oder das Bild, mit dem sie vorher in Berührung gekommen sind, kann später scheinbar einfach aus ihrem Kopf „gerissen“ werden, als hätten sie es gerade erst begriffen. Was jetzt scheinbar ein Gedanke ist, kann durchaus eine Sache sein, die ihnen vorher aufgezwungen wurde. Das geniale „Instant Stooge“-Prinzip findet sich in einigen Effekte wieder. Besonders wirkungsvoll ist es jedoch, wenn das Prinzip als einfacher Trick für den Zuschauer, der mit Ihnen arbeitet, und als größerer Effekt für alle anderen verwendet wird.&#039;&#039; James Biss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Biss, Mind Blowing:  &#039;&#039;The Date Game – Reveled&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Second Thoughts on Messing with Minds&#039;&#039;, 2009, Seite 287&lt;br /&gt;
* Reinhard Hohlfeld: „Multiple Realitäten“, in: [[Magische Welt]], 71. Jahrgang, Heft 3, 2022, Seite 26&lt;br /&gt;
* Luke Jermay: Building Blocks, 2003, Seite 88&lt;br /&gt;
* [[Jim Kleefeld]]: Mind Craft: Realt to Whom, in: [[M-U-M]], 106. Jahrgang, Heft 12, Mai 2017, Seite 50&lt;br /&gt;
* Nathan Kranzo: The Kran-Zone: &#039;&#039;Have you ever played with a Mene-Tekel-Deck&#039;&#039;?, in: M-U-M, 100. Jahrgang, Heft 10, März 2011, Seit 80&lt;br /&gt;
* Ian Rowland: &#039;&#039;Loving Mentalism – No Juice Dupe&#039;&#039;, in: [[Magic|Magic (Magazine)]], 21. Jahrgang, Heft 6, Februar 2012, Seite 70&lt;br /&gt;
* Nimrod Harel: Shalosh 3, &#039;&#039;Stage Work&#039;&#039;, 2008 ca., Seite 5&lt;br /&gt;
* [[Manfred Zöllner]] über &#039;&#039;Social Distortion&#039;&#039;, von [[Andrew Mayne]], in: [[Magische Welt]], 57. Jahrgang, Heft 6, 2008, Seite 346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Gustav Kuhn, Hugo A. Caffaratti,Robert Teszka, Ronald A. Rensink: A psychologically-based taxonomy of misdirection, Frontiers in Psychology, Vol. 5, Article 1392, 9. December, 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[en:Dual Reality]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.zauber-pedia.de/index.php?title=Duale_Realit%C3%A4t&amp;diff=86858</id>
		<title>Duale Realität</title>
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		<updated>2022-07-04T18:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Doppelte Realität&#039;&#039;&#039; (Dual Reality) bezeichneet ein Prinzip in der Zauberkunst, das vielfältig zu Anwendung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Viele Zauberkunststücke beinhalten Interaktionen zwischen dem Zauberer und einem oder mehreren ausgewählten Mitgliedern des Publikums. Dabei wird implizit davon ausgegangen, dass der/die ausgewählte(n) Zuschauer dieselbe Abfolge von Ereignissen erlebt wie der Rest des Publikums. Doch diese Annahme ist oft falsch. Daher nutzen Zauberkünstler oft die Diskrepanz zwischen dem Verständnis eines Ereignisses durch verschiedene Personen aus, die als Prinzip der &#039;&#039;doppelten Realität&#039;&#039; bekannt ist. So kann der Zauberkünstler z. B. durch ein Kunststück dafür sorgen, dass der Mitspieler ein anderes Ereignis erlebt als der Rest des Publikums, während er durch sprachliche Feinheiten beide Parteien davon überzeugt, dass sie dasselbe Ereignis erlebt haben. Das Konzept der doppelten Realität ist ein äußerst wirkungsvolles Prinzip in der Zauberkunst. Das Prinzip der Dualen oder Multiplen Realität findet nicht nur in der Mentalmagie Anwendung, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Zauberkunst, so zum Beispiel bei dem Kunststück „Paperballs over the head“, einem Klassiker aus dem Repertoire von Toni Slydini. Hierbei teilt das gesamte Publikum die Realitätsebene des Zauberkünstlers, mit Ausnahme des ausgewählten Zuschauers, der als einziger getäuscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Kunststücke, das auf dem Prinzip der &amp;quot;Dualen Realität&amp;quot; beruht, wurde sehr wahrscheinlich um 1970 von [[Tony Binarelli]] vorgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Linking Ring]], 95. Jahrgang, Heft 12, Dezember 2015, Seite 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Konzept der doppelten Realität im Mentalismus ist eine der stärksten Waffen in unserem Gebiet. Ob es nun darum geht, im Vorfeld einer Show etwas zu arrangieren, das später enthüllt werden soll oder ob wir mit einem eingeweihten Zuschauer, der aus der Situation heraus zu dem wird („Instant Stooge“), arbeiten, es sind verblüffende Wunder für uns möglich. Ich habe festgestellt, dass dies besonders auf Medienauftritte zutrifft. Die Zuhörer oder Zuschauer zu Hause haben keine Ahnung, was vor der Ausstrahlung zwischen Ihnen und dem Moderator passiert ist. Die Karte, die Information, das Wort oder das Bild, mit dem sie vorher in Berührung gekommen sind, kann später scheinbar einfach aus ihrem Kopf „gerissen“ werden, als hätten sie es gerade erst begriffen. Was jetzt scheinbar ein Gedanke ist, kann durchaus eine Sache sein, die ihnen vorher aufgezwungen wurde. Das geniale „Instant Stooge“-Prinzip findet sich in einigen Effekte wieder. Besonders wirkungsvoll ist es jedoch, wenn das Prinzip als einfacher Trick für den Zuschauer, der mit Ihnen arbeitet, und als größerer Effekt für alle anderen verwendet wird.&#039;&#039; James Biss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Biss, Mind Blowing:  &#039;&#039;The Date Game – Reveled&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Second Thoughts on Messing with Minds&#039;&#039;, 2009, Seite 287&lt;br /&gt;
* Reinhard Hohlfeld: „Multiple Realitäten“, in: [[Magische Welt]], 71. Jahrgang, Heft 3, 2022, Seite 26&lt;br /&gt;
* Luke Jermay: Building Blocks, 2003, Seite 88&lt;br /&gt;
* [[Jim Kleefeld]]: Mind Craft: Realt to Whom, in: [[M-U-M]], 106. Jahrgang, Heft 12, Mai 2017, Seite 50&lt;br /&gt;
* Nathan Kranzo: The Kran-Zone: &#039;&#039;Have you ever played with a Mene-Tekel-Deck&#039;&#039;?, in: M-U-M, 100. Jahrgang, Heft 10, März 2011, Seit 80&lt;br /&gt;
* Ian Rowland: &#039;&#039;Loving Mentalism – No Juice Dupe&#039;&#039;, in: [[Magic|Magic (Magazine)]], 21. Jahrgang, Heft 6, Februar 2012, Seite 70&lt;br /&gt;
* Nimrod Harel: Shalosh 3, &#039;&#039;Stage Work&#039;&#039;, 2008 ca., Seite 5&lt;br /&gt;
* [[Manfred Zöllner]] über &#039;&#039;Social Distortion&#039;&#039;, von [[Andrew Mayne]], in: [[Magische Welt]], 57. Jahrgang, Heft 6, 2008, Seite 346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Gustav Kuhn, Hugo A. Caffaratti,Robert Teszka, Ronald A. Rensink: A psychologically-based taxonomy of misdirection, Frontiers in Psychology, Vol. 5, Article 1392, 9. December, 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[en:Dual Reality]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.zauber-pedia.de/index.php?title=Duale_Realit%C3%A4t&amp;diff=86857</id>
		<title>Duale Realität</title>
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		<updated>2022-07-04T18:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hohlfeld: /* Beschreibung */Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Doppelte Realität&#039;&#039;&#039; (Dual Reality) bezeichneet ein Prinzip in der Zauberkunst, das vielfältig zu Anwendung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Viele Zauberkunststücke beinhalten Interaktionen zwischen dem Zauberer und einem oder mehreren ausgewählten Mitgliedern des Publikums. Dabei wird implizit davon ausgegangen, dass der/die ausgewählte(n) Zuschauer dieselbe Abfolge von Ereignissen erlebt wie der Rest des Publikums. Doch diese Annahme ist oft falsch. Daher nutzen Zauberkünstler oft die Diskrepanz zwischen dem Verständnis eines Ereignisses durch verschiedene Personen aus, die als Prinzip der &#039;&#039;doppelten Realität&#039;&#039; bekannt ist. So kann der Zauberkünstler z. B. durch ein Kunststück dafür sorgen, dass der Mitspieler ein anderes Ereignis erlebt als der Rest des Publikums, während er durch sprachliche Feinheiten beide Parteien davon überzeugt, dass sie dasselbe Ereignis erlebt haben. Das Konzept der doppelten Realität ist ein äußerst wirkungsvolles Prinzip in der Zauberkunst. Das Prinzip der Dualen oder Multiplen Realität findet nicht nur in der Mentalmagie Anwendung, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Zauberkunst, so zum Beispiel bei dem Kunststück „Paperballs over the head“, einem Klassiker aus dem Repertoire von Toni Slydini. Hierbei teilt das gesamte Publikum die Realitätsebene des Zauberkünstlers, mit Ausnahme des ausgewählten Zuschauers, der als einziger getäuscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Kunststücke, das auf dem Prinzip der &amp;quot;Dualen Realität&amp;quot; beruht, wurde sehr wahrscheinlich um 1970 von [[Tony Binarelli]] vorgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Linking Ring]], 95. Jahrgang, Heft 12, Dezember 2015, Seite 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Konzept der doppelten Realität im Mentalismus ist eine der stärksten Waffen in unserem Gebiet. Ob es nun darum geht, im Vorfeld einer Show etwas zu arrangieren, das später enthüllt werden soll oder ob wir mit einem eingeweihten Zuschauer, der aus der Situation heraus zu dem wird („Instant Stooge“), arbeiten, es sind verblüffende Wunder für uns möglich. Ich habe festgestellt, dass dies besonders auf Medienauftritte zutrifft. Die Zuhörer oder Zuschauer zu Hause haben keine Ahnung, was vor der Ausstrahlung zwischen Ihnen und dem Moderator passiert ist. Die Karte, die Information, das Wort oder das Bild, mit dem sie vorher in Berührung gekommen sind, kann später scheinbar einfach aus ihrem Kopf „gerissen“ werden, als hätten sie es gerade erst begriffen. Was jetzt scheinbar ein Gedanke ist, kann durchaus eine Sache sein, die ihnen vorher aufgezwungen wurde. Das geniale „Instant Stooge“-Prinzip findet sich in einigen Effekte wieder. Besonders wirkungsvoll ist es jedoch, wenn das Prinzip als einfacher Trick für den Zuschauer, der mit Ihnen arbeitet, und als größerer Effekt für alle anderen verwendet wird.&#039;&#039; James Biss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Biss, Mind Blowing:  &#039;&#039;The Date Game – Reveled&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Second Thoughts on Messing with Minds&#039;&#039;, 2009, Seite 287&lt;br /&gt;
* Luke Jermay: Building Blocks, 2003, Seite 88&lt;br /&gt;
* [[Jim Kleefeld]]: Mind Craft: Realt to Whom, in: [[M-U-M]], 106. Jahrgang, Heft 12, Mai 2017, Seite 50&lt;br /&gt;
* Nathan Kranzo: The Kran-Zone: &#039;&#039;Have you ever played with a Mene-Tekel-Deck&#039;&#039;?, in: M-U-M, 100. Jahrgang, Heft 10, März 2011, Seit 80&lt;br /&gt;
* Ian Rowland: &#039;&#039;Loving Mentalism – No Juice Dupe&#039;&#039;, in: [[Magic|Magic (Magazine)]], 21. Jahrgang, Heft 6, Februar 2012, Seite 70&lt;br /&gt;
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* Gustav Kuhn, Hugo A. Caffaratti,Robert Teszka, Ronald A. Rensink: A psychologically-based taxonomy of misdirection, Frontiers in Psychology, Vol. 5, Article 1392, 9. December, 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachausdruck]]&lt;br /&gt;
[[en:Dual Reality]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hohlfeld</name></author>
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