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Rudolf Marian
Rudolf Marian (* 30. November 1854; † 17. März 1928) war ein österreichischer Zauberkünstler und Autor.
Leben
In seiner Jugend begann er als Humorist und strebte zunächst nicht die Zauberkunst an. Der Weg in diese Richtung führte ihn durch einen glücklichen Zufall: Bei einer Vorführung seines Bruders Emil, der als Zauberkünstler auftrat, geriet dieser in unerwartete Schwierigkeiten. Ohne Zögern sprang er ein und übernahm die Vorstellung seines Bruders. Mit viel Mutterwitz und einer charmanten, schlagfertigen Art brachte er die Darbietung zu einem gelungenen Ende, was ihm rasch Anerkennung verschaffte. Fortan präsentierte er seine Zauberkunst in einem Stil, der humorvolle Leichtigkeit mit erstaunlicher Fingerfertigkeit verband, was ihm eine treue Anhängerschaft einbrachte. Marian trat nahezu ausschließlich in Wien auf und gab vor allem Privatvorstellungen, bei denen er auch zahlreiche gekrönte Häupter zu seinen Bewunderern zählen konnte.
Ottokar Fischer zufolge war Rudolf Marian der Künstlername eines Amateurzauberers namens Plessing aus Graz[1].
Er war Mitglied der Vereinigung Maja.
Rudolf Marian wurde 73 Jahre alt.
Veröffentlichungen
- Das Ganze der Salon-Magie, Wien, 1889
- Das Buch der Kartenkünste, Wien, 1890
Quellen
- Magie, 19. Jahrgang, Heft 3, 1936, Seite 52
- Kurt Volkmann: Geschichte der Zauberkunst, in: Magie, 37. Jahrgang, Heft 4, 1957, Seite 100
Nachweise
- ↑ Bibliographie des deutschsprachigen Schrifttums, Edition Huber, 2019, Seite 383