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Orla Moody

Aus Zauber-Pedia
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Oral Moody

Orla L. Moody (* um 1906; † 27. Januar 1986 in North Palm Beach, Florida) war ein US-amerikanischer Zauberkünstler, Autor und Funktionär in der Zauberkunstszene.

Leben

Orla Moody entwickelte sein Interesse an der Zauberkunst während seiner Studienzeit am Whitman College in Walla Walla im Bundesstaat Washington. Ein Schlüsselerlebnis war der Besuch eines Jahrmarkts gemeinsam mit Mitgliedern seiner Studentenverbindung, bei dem ihn insbesondere die Darbietung eines Zauberkünstlers nachhaltig beeindruckte.

Beruflich war Moody als Ingenieur für Tarifsysteme („rates engineer“) bei der Pacific Telephone & Telegraph Company tätig. Seine berufliche Tätigkeit nahm ihn tagsüber stark in Anspruch, während er sich abends intensiv der Zauberkunst widmete und sich in Seattle einen festen Kreis von Auftrittsmöglichkeiten aufbaute.

Während des Zweiten Weltkriegs trat Moody häufig für Soldaten auf und gab über 125 Vorstellungen für Militärangehörige, unter anderem im Rahmen von Programmen der Organisation United Service Organizations.

1953 wechselte er zu AT&T nach New York, wodurch er in zahlreichen Städten der Vereinigten Staaten tätig war. 1968 ging er in den Ruhestand und zog nach Florida. Moody war mit seiner Ehefrau Laura verheiratet, die ebenfalls aktiv am organisierten Zauberleben in Seattle beteiligt war.

Orla Moody wurde 79 Jahre alt. (wahrscheinlich)

Wirken

Moody galt als besonders ausdrucksstarker Bühnenkünstler, der sowohl beim Publikum als auch innerhalb der Zauberkünstlerszene Anerkennung fand. Zeitgenössische Berichte heben hervor, dass er eine ungewöhnlich starke Bühnenpräsenz besaß und selbst erfahrene Berufskünstler beeindruckte.

Zu seinem Repertoire gehörten unter anderem das Rauchen leerer Tonpfeifen, das Zerschneiden und Wiederherstellen von Krawatten und Seilen, Routinen mit einem Weinglas und Beutel sowie die „Karte an der Decke“.

Engagement in der Zauberkunst

Moody war Mitglied der International Brotherhood of Magicians (Mitgliedsnummer 7738, seit 1944) und Träger des „Order of Merlin“. Zudem war er Präsident der Pacific Coast Association of Magicians von 1944 bis 1945 sowie Vorsitzender des Seattle Magic Ring.

Artikel (Auswahl)

  • P. C. A. M. News, in: Genii, 9. Jahrgang, Heft 6, Februar 1945, Seite 225

Auszeichnungen

  • Caryl Fleming Trophy für Showmanship und allgemeine Exzellenz (verliehen auf der PCAM-Tagung in San Francisco)

Quellen

  • Linking Ring, 26. Jahrgang, Heft 12, Februar 1947, Seite 25
  • Titelgeschichte in: Genii, 9. Jahrgang, Heft 11, Juli 1945, Seite 399